Institutionen und Gemeinden gewinnen
Am Anfang steht der Aufbau von Vertrauen: Gemeinden, Schulen, Hochschulen oder Träger öffnen ihren Kreis, werben für Teilnahme und geben dem Format institutionellen Rückhalt.
Interreligiöse Begegnung braucht institutionelle Partner.
Das Konzepthandbuch betont: Die erste Planung geschieht auf zwei Ebenen. Zuerst finden sich Institutionen, die Vertrauen schaffen und Teilnahme ermöglichen. Danach entsteht ein Orgateam, das die Werkstatt konkret vorbereitet und durchführt.
Am Anfang steht der Aufbau von Vertrauen: Gemeinden, Schulen, Hochschulen oder Träger öffnen ihren Kreis, werben für Teilnahme und geben dem Format institutionellen Rückhalt.
Das Konzepthandbuch empfiehlt eine möglichst paritätische Gruppe aus Vertreter:innen der beteiligten Gemeinden und Institutionen, die lokale Sensibilitäten, theologische Fragen und mögliche Partner berät.
Für Planung und Durchführung braucht es Menschen mit Erfahrung in Jugendfahrten, Bildungsarbeit oder Gemeindearbeit, die Bedürfnisse der eigenen Tradition einbringen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Vorbereitende Workshops, Besuche und Reflexionen führen in die religiösen Traditionen ein und bereiten die Teilnehmenden auf die mehrtägige gemeinsame Werkstatt vor.
Eine Werkstatt gelingt, wenn beide Seiten wissen, was sie einbringen und was sie voneinander erwarten dürfen. Diese Grundlage stammt aus unserer bisherigen Zusammenarbeit mit Trägern und Partnerinstitutionen.
Was Sie von der Projektleitung und dem Trägerverbund erwarten dürfen.
Erprobtes Konzept
Ein in einem Pilotprojekt erprobtes, mehrtägiges Format mit klarem pädagogischem Ansatz, Ablaufstruktur und Reflexionsroutinen.
Materialien und Vorlagen
Workshopkonzepte, Methoden, Reflexionsfragen, Ablaufpläne, Evaluation und Finanzierungshilfen – sofort einsetzbar oder anpassbar.
Interreligiöses Netzwerk
Zugang zu evangelischen, katholischen und muslimischen Ansprechpartner:innen, Gotteshäusern und erfahrenen Dialogmoderator:innen.
Begleitung in Planung und Durchführung
Beratung zur Auswahl des passenden Formats, Unterstützung bei der inhaltlichen Konzeption und – nach Absprache – Moderation vor Ort.
Regelwerk und Schutzhaltung
Ein dokumentiertes Regelwerk, das Diskriminierung, Missionierung und Grenzverletzungen klar adressiert und Raum für Vielfalt schützt.
Dokumentation und Weiterentwicklung
Erfahrungen aus jeder Werkstatt fließen in die Materialplattform zurück und kommen so allen Institutionen zugute.
Was es von einer kooperierenden Institution braucht, damit eine Werkstatt tatsächlich gelingt.
Eine verantwortliche Ansprechperson
Eine feste Kontaktperson in Ihrer Institution, die die Werkstatt intern koordiniert und in Planung und Durchführung erreichbar ist.
Klarheit über Zielgruppe und Rahmen
Eine ehrliche Einschätzung, wer teilnimmt, in welchem institutionellen Kontext, mit welchem Vorwissen und mit welchen organisatorischen Möglichkeiten.
Bereitschaft zu mehrtägiger Begegnung
Werkstätten leben von Zeit, gemeinsamer Unterkunft und geteiltem Alltag. Eine reine Tagesveranstaltung ist kein Werkstattformat.
Anerkennung des Regelwerks
Das gemeinsame Regelwerk – Schutz vor Diskriminierung, Verzicht auf Missionierung, Achtung religiöser Praxis – ist Voraussetzung, nicht Verhandlungssache.
Offenheit für sichtbare religiöse Praxis
Gebet, Stille, Speiseregeln und religiöse Alltagspraktiken werden ermöglicht und respektiert – auch dann, wenn sie der eigenen Tradition fremd sind.
Verbindliche Mitwirkung an Auswertung
Kurze Rückmeldungen und Beteiligung an der Evaluation, damit Erfahrungen dokumentiert und das Format weiterentwickelt werden kann.
Schreiben Sie uns, in welchem Kontext Sie eine Werkstatt denken: Zielgruppe, mögliche Partner, Zeitraum und vorhandene Ressourcen reichen für den ersten Schritt aus.