Interreligiöse Werkstatt
Lernen durch Begegnung
Die Interreligiöse Werkstatt ist ein Bildungsformat des Forum Dialog e.V. für junge Menschen mit evangelischen, katholischen oder muslimischen Hintergründen. Gleichzeitig sind alle interessierten Menschen mit einer dialogoffenen Weltanschauung willkommen.
Im Mittelpunkt steht eine mehrtägige Exkursion. Ziel sind das gegenseitige Kennenlernen, wertschätzende Gespräche im geschützten Raum, das Teilen von Mahlzeiten und Zimmern sowie die Arbeit an einem interreligiös-kreativen Projekt, bei dem Dialog greifbar wird.
Das Konzept
Dialog entsteht in der persönlichen Begegnung.
Durch Menschen, ihren Alltag und ihre gelebte Spiritualität lernen wir Religionen kennen. Interreligiöser Dialog entwickelt sich dort, wo Menschen einander in und mit ihrer religiösen Identität wahrnehmen.
Im Rahmen der Interreligiösen Werkstatt kommt es zu Begegnungen, die einen authentischen Austausch ermöglichen. Die Einzigartigkeit der eigenen Perspektive soll dabei erkundet und greifbar gemacht werden. Dialog ist dann die Erfahrung, das Eigene im Anderen zu erkennen.
Das Format
Die Interreligiöse Werkstatt führt Gruppen verschiedener Institutionen und Glaubensrichtungen zusammen. Sie bildet den Höhepunkt des Projektes im Anschluss an die vorbereitenden Workshops.
Teilnehmende verbringen mehrere Tage miteinander, teilen Alltagssituationen, erleben religiöse und spirituelle Praxis nebeneinander und kommen über Glauben, Weltanschauung, Werte und gesellschaftliche Verantwortung ins Gespräch.
Das Format schafft Nähe, ohne Unterschiede aufzulösen. Was vorher abstrakt war, wird konkret. In einem geschützten Rahmen kann jeder Teilnehmende offen seine eigene Perspektive einbringen.
Die drei Kerninhalte des Formats
Mehrtägigkeit
Dialog braucht Zeit. Deshalb finden Werkstätten über mehrere Tage statt.
Interreligiöse Zimmer
In einem vertrauensvollen Rahmen tauschen sich die Teilnehmenden auch außerhalb des Seminarraums über Glaubenserfahrungen aus.
Sichtbare religiöse und spirituelle Praxis
Gebet, Stille, Besinnung, Rituale, Speiseregeln und religiöse Alltagspraktiken werden sichtbar praktiziert.
In Kooperation mit
Träger
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