Universitäten und Hochschulen
Variante: Universitäten und Hochschulen
Für Seminare, Module, Zusatzqualifikationen und interreligiöse Studienformate.
Begegnung braucht mehr als Informationsaustausch.
Im Rahmen der Interreligiösen Werkstatt verbindet sich Bildungsarbeit, mit Reflexion und gemeinsamem Handeln.
Ein Workshop kann Wissen vermitteln. Eine Werkstatt schafft einen Erfahrungsraum.
Teilnehmende verbringen mehrere Tage gemeinsam. Sie essen zusammen, wohnen am selben Ort, nehmen an gemeinsamen Aktivitäten teil, erleben Gebet oder Stille, besuchen Gotteshäuser und reflektieren ihre Erfahrungen in begleiteten Gesprächsformaten.
Dadurch entsteht ein anderer Zugang zu Religion und Weltanschauung: weniger abstrakt, persönlicher und nachhaltiger.
Die Werkstatt folgt dem Prinzip „Lernen durch Begegnung“. Dazu gehören:
Das Format richtet sich an Menschen mit religiöser Identität, spirituellem Bezug oder Interesse an Religion und Dialog.
Konfessionslose Menschen sind willkommen. Gleichzeitig braucht das Format eine hinreichende Beteiligung religiöser Menschen, damit sichtbare Glaubenspraxis und interreligiöse Begegnung tatsächlich stattfinden können.
Die Werkstatt ist kein Ort für Bekehrung, Überredung oder religiöse Werbung.
Teilnehmende dürfen sagen, was sie glauben, hoffen oder praktizieren. Sie dürfen auch sagen, dass ihr eigener Weg für sie wahr und wichtig ist. Nicht erlaubt ist es, andere abzuwerten, unter Druck zu setzen oder die eigene Überzeugung als allein gültigen Maßstab für alle zu setzen.
In vielen Formaten entsteht ein gemeinsames Werkstattprodukt, zum Beispiel:
Je nach Zielgruppe kann das Produkt unterschiedlich gewichtet werden. Für manche Zielgruppen ist es zentral, für andere optional.
Teilnehmende nehmen aus der Werkstatt mit:
Universitäten, Schulen, Ausbildungsinstitutionen, Gemeinden und Jugendarbeit: Für jede Zielgruppe gibt es ein eigenes Format.
Das Konzepthandbuch beschreibt die Werkstatt als Format, das über Gemeinden, Schulen, Hochschulen, Ausbildungsinstitutionen und Träger organisiert werden kann. Zielgruppe, Vorbereitung und Werkstattprodukt werden jeweils angepasst – der Kern bleibt die mehrtägige Begegnung.
Variante: Universitäten und Hochschulen
Für Seminare, Module, Zusatzqualifikationen und interreligiöse Studienformate.
Variante: Schulen
Für Oberstufen, Religions- und Ethikkurse, Projektwochen und Begegnungsformate zwischen Schulen.
Variante: Ausbildungsinstitutionen
Für Erzieher:innenausbildung, soziale Berufe und pädagogische Fachschulen.
Variante: Gemeinden und Jugendarbeit
Für junge Erwachsene, Jugendgruppen, Gemeinden und interreligiöse Netzwerke.